Puerto Vallarta

Während unseres Aufenthalts am Pazifik machten wir an 2 Tagen einen Ausflug nach Puerto Vallarta, das ca. 45 min Autofahrt von uns entfernt lag.

Malécon
Route Huanacaxtle – Puerto Vallarta

Puerto Vallarta ist ein nicht nur bei Mexikanern sehr beliebter Urlaubsort. Die Gebäude sind schick hergerichtet und oft schon nahezu herrschaftlich, zumindest an den viel befahrenen Straßen. Mit dem typisch mexikanischen Baustil haben diese auch wenig gemein.

Am 1,5 km langen Malecón (= Strandpromenade) steppt abends in den zahlreich vorhandenen Nachtclubs, Bars und Restaurants der Bär und tagsüber flanieren Touristenmassen bei lautstarker Musik an den verschiedenen dort aufgestellten zeitgenössischen Skulpturen entlang und nehmen ein (Sonnen-)Bad.

Malecón von Puerto Vallarta

In der Innenstadt befindet sich die berühmte Kirche „La Iglesia de Nuestra Señora de Guadalupe“ die mit ihrem außergewöhnlichen Dach in Form einer Krone wirklich hübsch aussieht.

La Iglesia de Nuestra Señora de Guadalupe

Weiterhin gibt es einen schönen, allerdings mittlerweile ziemlich touristisch geprägten Handwerksmarkt mit entsprechenden Preisen. Trotzdessen fanden wir ihn ob seiner Lage und Aufmachung sehr schön, da er sehr gut in die Natur eingebettet ist.

Handwerksmarkt in Puerto Vallarta
Zoológico de Vallarta

Etwa 30 min Autofahrt von Puerto Vallarta entfernt liegt der Zoológico de Vallarta. Sobald man die große Küstenstraße verlässt, werden die Straßen merklich schlechter und man muss ganz schön drauf achten, wo man lang fährt. Allerdings sind dies Straßen immer noch sehr gut im Vergleich zu den Straßen, die ab dem Zoo zum Nationalpark El Eden führen, weswegen man dort eigentlich nur mit speziellen Bussen dieses Parks hingelangt. El Eden ist ein im Dschungel liegender Ziplinepark, soll sehr schön sein mit klarem Wasser, in das man von Klippen hereinspringen kann und es gibt dort einige Überbleibsel des Films Predator (mit Arnold Schwarzenegger), der dort gedreht wurde. Allerdings ist dieser Park auch sehr teuer und mit kleinen Kindern nicht lohnenswert, weil sie dort vieles aufgrund ihres Alters und der zu geringen Körpergröße nicht machen können. Demzufolge sind wir dort auch nicht hingegangen.

Aber zurück zum Zoo: Der Eintritt war wie so oft relativ günstig, zumindest wenn man den normalen Tarif genommen hat. Es gab auch einen speziellen Tarif für ca. 75 €, der einem ermöglicht ins Baby-Raubkatzengehege zu gehen und dort mit den Babys zu spielen und sie zu streicheln. Außerdem konnte man eine Papiertüte mit Tierfutter (Brot, Karotten, Samen usw.) kaufen, die ich wirklich toll fand. Außen waren die Tiere aufgemalt und darunter geschrieben, was sie essen dürfen und auf der Rückseite gab es noch jeweils kurze Informationen. Gerade für Kinder fand ich die gesamte Aufmachung sehr gut verständlich.

Futtertüten im Zoológico de Vallarta

Der Zoo wurde weitestgehend in die Natur des Dschungels eingebettet, was mir sehr gut gefallen hat, denn dadurch hatten zumindest einige Tiere recht natürliche Gehege. Andere Tiere dagegen lebten auf engstem Raum in kleinen betonierten Käfigen mit keiner nennenswerten Bewegungsfreiheit oder Pflanzen geschweige denn natürlichen Umgebung. Außerdem konnte man viele Tiere füttern, die man in Deutschland nicht hätte füttern dürfen. Dem Nilpferd, immerhin durch einen Gitterzaun getrennt, konnten wir Karotten geben und den Flamingos konnten wir große Körner auf die (sehr niedrige) Mauer legen und hätten sie auch streicheln können, wenn wir es gewollt hätten. Teilweise fand ich die Mauern der Tiergehege allerdings zu niedrig und zu wenig gesichert, aber das wunderte mich in Mexiko mittlerweile nicht mehr.

Impressionen aus dem Zoológico de Vallarta

Alles in allem war die Tierhaltung teils katastrophal, teils ok, aber die Integration des Zoos in den dschungeligen Berghang war großartig und mal eine ganz andere Erfahrung als unsere bisherigen Zoobesuche.

Auf dem Rückweg legten wir noch einen Stop am Strand Playa Mismaloya ein. Das war ein sehr schöner Sandstrand, ideal zum Buddeln für die Kinder, sehr sauber und ordentlich und wenig Leuten. Von dort aus machten wir noch eine kleine einstündige Bootstour zu den Felsen, eigentlich, um mit den dort lebenden bunten Fischen zu schnorcheln. Allerdings erzählte uns dann unser Bootsführer – natürlich erst nachdem wir die Bootstour bezahlt und schon losgefahren waren -, dass heute dafür der Wellengang zu stark und außerdem das Wasser nicht klar genug wäre. Da sollte man sich also vorher selbst informieren und sich nicht von den Leuten bequatschen lassen. Nur für die Felsen würde ich kein Boot mieten, denn es sind eben einfach nur Felsen, auch wenn wir dort erstmalig Schildkröten und kleine blaue Krabben gesehen haben.

Bild links: Mit diesen bunten Fischen kann man dort theoretisch schnorcheln gehen.

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