Bernal

Von Tequisquiapan aus fuhren wir mit kleinen Umwegen über das Weingut Freixenet und Bernal wieder nach San Luis Potosí.

Route Tequisquiapan – Weingut Freixenet – Bernal – SLP, Fahrtzeit ca. 4 h
Freixenet

Da die Besichtigung der Käserei so ein Reinfall war, wollten wir unser Glück nochmal mit der Besichtigung eines Weinguts versuchen. Also machten wir einen kleinen Abstecher in das nahegelegende Weingut Freixenet und mein Mann nahm mit den Kindern an der Führung teil, während ich mit Laila draußen blieb. Sie kamen ganz begeistert wieder. Die Führung war wohl ähnlich wie sie in Deutschland, Frankreich usw. ablaufen würde: Es gab eine moderne Produktion, einen alten Gewölbekeller und ringsherum gab es viele Felder mit Weinreben. Im hübsch angelegten Innenhof gab es viele Probierstände der verschiedenen Weinsorten, aber auch verschiedene Käse- und Schinkensorten.

Impressionen des Weinguts Freixenet
Bernal

Von dort aus fuhren wir nach Bernal. Dieses ehemalige pueblo mágico ist vor allem für seinen Monolithen, den weltweit drittgrößten, bekannt. Der Glauben der Einheimischen besagt außerdem, dass die Berührung des Monolithen Krankheiten und seelische Leiden heilen kann, weswegen nicht nur Mexikaner, sondern auch viele Touristen dorthin pilgern. Der Monolith ist 350 m hoch, ca. 65 Mio. Jahre alt, wiegt über 4 Mio. Tonnen und die Spitze ist nur durch einen ca. 1 stündigen Fußmarsch zu erreichen. Nachdem uns mal wieder ein großes „Hunde verboten“-Schild entgegen prangte und die letzen Tage eh relativ laufintensiv waren, verzichteten wir auf den Aufstieg. Da man von dort oben allerdings auch eine grandiose Aussicht haben soll, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt nochmal ohne Hund zurückkehren.

Das kleine Zentrum von Bernal sieht ganz niedlich aus, allerdings hat es seine besten Tage offensichtlich hinter sich. Vielleicht ist auch das ein Grund dafür, dass ihm der Status des pueblo mágicos entzogen worden ist und es somit auch keine Stadtbuchstaben mehr gibt.

Am frühen Nachmittag machten wir uns wieder auf den Heimweg und kamen nach insgesamt 13 Tagen, 2000 km, 50 h Autofahrt, 43 gehörten Hörbüchern und vielen neuen Eindrücken wieder wohlbehalten in San Luis an.

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